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Prophylaxe (vorbeugende Maßnahme, um eine Krankheit zu verhindern)

 
Stellen Sie sich vor, ein Apfel könnte Ihr Tier vor einer bestimmten Erkrankung schützen. Diese Krankheit ist unangenehm, aber die Wahrscheinlichkeit, sie zu bekommen, ist relativ gering: ein Sturz mit Verletzung beim Spielen kommt viel häufiger vor als diese Krankheit.

Die Studie zur Zulassung für diesen "Apfel" als Tierarzneimittel zur Prophylaxe ist an einer „begrenzten Anzahl an Tieren“* durchgeführt worden. In dieser Gruppe wurde festgestellt, dass der Apfel leichte Übelkeit und/oder Durchfall verursachen kann.
Der "Apfel" kommt auf den Markt und nun gehört Ihr Tier zu der großen Gruppe der Nach-Tester: „Erst nach Markteinführung und einer häufigen Anwendung können seltene und sehr seltene unerwünschte Arzneimittelwirkungen entdeckt werden.“*
Durch die viel größere Menge an Tieren, die diesen "Apfel" erhalten, können nun auch Nebenwirkungen festgestellt werden, die selten auftreten. Und die können heftig sein. Sie können sogar wesentlich schlimmer sein, als die Erkrankung, vor der der "Apfel" schützen soll.

Nebenwirkung hört sich so ... nebenbei an, nicht so schlimm, so klein. Wahrscheinlich heißen sie aus diesem Grund offiziell UAW = unerwünschte Arzneimittelwirkung. Also nicht mehr so‘n bisschen Nebenwirkung, sondern richtige Erkrankungen wie Allergien oder Epilepsie.

Daraus ergaben sich für mich folgende Fragen (* hier finden Sie auch das vollständige Zitat inkl. Link)



Rechtlicher Hinweis: Diese Seite stellt keinerlei Empfehlung dar, auf die Behandlung durch einen Tierarzt oder eine Tierärztin zu verzichten oder auf die von ihm/ihr verordneten Medikamente! Jeder Tierhalter/jede Tierhalterin hat die Verantwortung für die in seiner/ihrer Obhut befindlichen Tiere und hat bei allen Handlungen das Tierschutzgesetzt zu beachten.

Urheberrecht Silke Paschold
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