TierHarmonie Paschold

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Wissenschaft

Wissenschaft ist in meinen Augen mit Glauben und Hoffnung verbunden. Der Glaube, dass das, was heute als gesichert gilt, auch Morgen noch Gültigkeit hat. Und die Hoffnung, dass niemand für wissenschaftliche Schlussfolgerungen und Theorien Beweise verlangt. (Silke Paschold im Januar 2019)

Viele alternative Therapien sind wissenschaftlich nicht belegt. Ja und? Es gibt viele Dinge, die nicht bewiesen sind – darunter auch viele wissenschaftliche Theorien. Wenn sie bewiesen wären, hießen sie z.B. nicht mehr Urknalltheorie, Evolutionstheorie oder Infektionstheorie.

Die Wissenschaftler selbst gehen davon aus, dass Gedanken die Chemie des Körpers beeinflussen können: Placebo in Medikamentenstudien. Und sie mussten sich von Schlussfolgerungen lösen: Doppelspaltexperiment

Doppelspaltexperiment
Das Ergebnis des Experimentes war ganz anders, als die Wissenschaftler geschlussfolgert hatten. Demnach verhalten sich Photonen allein durch Beobachtung anders als wenn sie nicht beobachtet werden.
Beobachtet man sie, verhalten sie sich, wie von den Wissenschaftlern vorab vermutet, wie Materie.
Beobachtet man sie nicht, verhalten sie sich wie Licht. Wie das im Detail aussieht wird z.B. in einem kurzen Video (3 Minuten, „Das Doppelspaltexperiment aus dem Film Epos Dei“.) auf Youtube aufgezeigt.

Placebo in Medikamentenstudien
Einmal ganz einfach erklärt:

Bevor ein Medikament auf den Markt gebracht wird, braucht es eine Wirksamkeitsstudie. Für eine solche Studie gibt es drei Gruppen mit Probanden (bzw. sollte es geben).

1. Eine Gruppe, die das Medikament erhält. Diese nenne ich Medikamenten-Gruppe.
2. Eine Gruppe, die ein Placebo erhält. Dies ist ein Scheinmedikament ohne jedwede Wirkstoffe. (Sind irgendwelche Stoffe, außer einer sich neutral verhaltenden Trägersubstanz vorhanden, handelt es sich nicht mehr um ein Placebo.) Diese nenne ich Placebo-Gruppe.
3. Eine Kontrollgruppe. Sie erhält überhaupt kein Medikament. So kann man sehen, ob sich etwas allein durch Abwarten im Organismus verändert.

Wenn der gewünschte Effekt in der Medikamenten-Gruppe signifikant größer ist als in der Placebo-Gruppe, gilt das Medikament als wirksam.

Generell geht also die Wissenschaft davon aus, dass der Wunschgedanke den chemischen Prozess im Körper verändern kann - dafür die Placebo-gruppe. Und zwar so stark, dass der gleiche Effekt eintreten kann, wie bei der Gabe des Wirkstoffes. Und sie geht davon aus, dass das bei vielen Menschen passieren kann, deshalb lässt man diese Zahl nicht unter den Tisch fallen, sondern bezieht sie in die Beurteilung mit ein. Vorausgesetzt natürlich, dass an den Zahlen nicht manipuliert wird, sollte man so einen Hinweis auf die tatsächliche Wirksamkeit eines Medikamentes bekommen.

Eine Frage dabei ist für mich offen: werden die Placebo-Menschen in der Medikamenten-Gruppe berücksichtigt?
In der Placebo-Gruppe kann es niemanden geben, der auf den Wirkstoff des Medikaments reagiert, weil er es definitiv nicht erhalten hat. In der Medikamenten-Gruppe jedoch können Placebo-Menschen sein. Wenn man sich die Placebo-Gruppe anschaut, hat man sogar eine recht genaue Zahl. Diese müsste man von der Anzahl in der Medikamenten-Gruppe abziehen und erst anschließend mit der Placebo-Gruppe vergleichen.

In einem Artikel in der pharmazeutischen Zeitung, Ausgabe 352011, Artikel „Placebo: Wirkt auch bei Wissenden“, wird aufgeführt, dass in einer pharmakologischen Studie etwa 30 bis 40 Prozent der Patienten auf Placebo ansprechen. Wenn die Anzahl in der Placebo-Gruppe so hoch ist, dann sollte diese Anzahl auf jeden Fall von der Medikamenten-Gruppe abgezogen werden. Nur so kommt man aus meiner Sicht an die tatsächliche Wirksamkeit.

In dem genannten Artikel wird beschrieben, dass ein Placebo auch wirkt, wenn man weiß, dass es sich um ein Placebo handelt. Das finde ich bemerkenswert.

Placebo bei Tieren
Bei Tieren gibt es keinen Placebo-Effekt. Sie können nicht an die Wirksamkeit einer Behandlung glauben.
Aber ein Tier kann an seine Bezugsperson glauben. Wenn sie zuversichtlich ist, dann fühlt ein Tier das. Wenn sie sich in den Heilungsprozess einbringt (z.B. durch gewissenhafte Durchführung eines Behandlungsplans), dann spürt ein Tier auch, wie wichtig es seiner Bezugsperson ist. Das kann sich positiv auf einen Gesundungsprozess auswirken!


Rechtlicher Hinweis: Diese Seite stellt keinerlei Empfehlung dar, auf die Behandlung durch einen Tierarzt oder eine Tierärztin zu verzichten oder auf die von ihm/ihr verordneten Medikamente! Jeder Tierhalter/jede Tierhalterin hat die Verantwortung für die in seiner/ihrer Obhut befindlichen Tiere und hat bei allen Handlungen das Tierschutzgesetzt zu beachten.


Urheberrecht Silke Paschold 2019
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